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Schleswig-Holstein setzt auf Open Source

25 Juni 2018

Langfristig soll die Verwaltung von Schleswig-Holstein komplett auf Open Source umgestellt werden.

Der Kieler Landtag beschloss am Donnerstag mit großer Mehrheit, zukünftig in der Verwaltung keine Software von Microsoft mehr zu verwenden.

Die im Herbst formulierte Softwarestrategie soll fortgeführt werden, um eine moderne und leistungsfähige Verwaltung zu gewährleisten. Dabei soll das Ziel der „Ablösung von Closed Source“ stets im Auge behalten werden.

Open Source

„Wie und in welchem Zeitfenster“ der Plan verwirklicht werden kann, wird das zentrale IT-Management der Landesverwaltung bis zum ersten Quartal 2020 berichten. Wichtig war es vor allem den Parlamentariern auch mittelständischen Softwareunternehmen für die Entwicklung von Fachlösungen ein attraktives Umfeld zu bieten. Durch die angestrebte Strategie können manche Sicherheitslücken in der IT-Landschaft vermieden werden. Durch offene Schnittstellen können innovativere Anwendungen ihren Platz in der Verwaltung finden.

Die Digitalisierung stelle auch eine Herausforderung für Politik und Verwaltung dar, da die wachsende Marktmacht einzelner Konzerne berücksichtigt werden müsse. Insgesamt begeisterte es die Abgeordneten, dass die Abhängigkeiten  von einzelnen Softwareanbietern so größtmöglich reduzieren werden könne. Eine digital unabhängige und souveräne Verwaltung sie mit der Umstellung möglich.

Schleswig-Holstein geht damit den umgekehrten Weg im Vergleich zur Stadt München, die sich nach einer langwierigen Migration auf Open Source nach einem Regierungswechsel dazu entschieden hatte wieder auf Microsoft zurück zu migrieren.

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